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Ein kalter Abend im Wald. Die Bäume flüsterten leise, und das Mondlicht fiel sanft auf den Waldboden. In einem kleinen Bau, unter einer hohen Eiche, schlief ein kleiner Fuchs namens Feli. Aber nicht alle Nächte waren für Feli so ruhig. Jeder Vollmond brachte ihm Angst, denn er sah immer schreckliche Schatten und hörte seltsame Geräusche. Sein Vater, ein großer, starker Fuchs, versuchte immer, ihm zu helfen. Doch Feli wusste, dass die Angst ihn zu sehr belastete.
Eines Abends, als der Mond zum ersten Mal seit Wochen wieder hell strahlte, stand Feli auf und kletterte hinaus. Er wollte wissen, warum der Mond ihn so beunruhigte. Im Wald war es still, nur das sanfte Summen der Grillen war zu hören. Plötzlich hörte er ein leises Flüstern. Es kam von einem alten, knorrigen Baum. „Du bist es, Feli?“, fragte eine sanfte Stimme. Feli zuckte zusammen und sah hoch. Ein alter Waldgeist, der in den Ästen des Baumes saß, lächelte ihn an. „Ich bin Mo, der Mondgeist. Ich sehe dich schon lange. Du bist nicht allein.“
Feli fühlte sich unbehaglich. „Ich habe Angst vor dem Mond“, sagte er. „Er macht alles so still und einsam.“ Mo nickte. „Das verstehe ich. Der Mond hat viel gesehen. Er hat uns alle in der Dunkelheit beschützt. Doch er ist nicht böse. Er will nur, dass du weißt, dass du nicht allein bist.“
Feli blickte zum Mond hinauf, der hell über den Wald schwebte. Er fühlte sich ein bisschen besser. „Kannst du mir helfen, die Angst zu verlieren?“ fragte er. Mo lächelte. „Natürlich. Wenn du willst, folge mir.“
So folgte Feli dem Mondgeist durch den Wald. Sie kletterten über Felsen, liefen über blühende Wiesen und hörten das leise Singen der Vögel. Der Mond strahlte überall, doch jetzt schien er nicht mehr so furchteinflößend. Feli begann zu verstehen: Der Mond war nicht allein. Er war voller Licht, voller Freude und voller Liebe. Und er war immer für ihn da.
Als sie schließlich zum Eichenbau zurückkamen, war der Mond bereits etwas niedriger. Feli setzte sich neben seinen Vater und blickte zum Himmel. „Ich habe keine Angst mehr“, sagte er. Sein Vater lächelte. „Das ist gut, mein Junge. Der Mond ist immer mit dir.“
In diesem Moment fühlte sich Feli sicher, warm und geliebt. Er schloss die Augen, und der Mond schien ihm zu lächeln. In dieser Nacht schlief er tief und friedlich, getragen von der sanften Strahlung des Mondes.
Moral: Der Mond ist immer bei dir, selbst wenn es dunkel ist. Du bist nie allein.
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