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Es war ein stiller Abend im Wald, als Fuchs Felix nicht schlafen konnte. Die Sterne leuchteten hell am Himmel, doch Felix war zu aufgeregt. Er sah den Mond, der über die Bäume schwebte, und die Bäume, die sanft im Wind schwankten. Aber sein Herz pochte, und seine Gedanken hüpften wie Hasen durch den Wald. „Warum kann ich nicht schlafen?“, fragte er sich und blickte in den Himmel.
Plötzlich fiel ihm etwas auf. Ein Stern, der besonders hell strahlte, schien immer kleiner zu werden. „Das letzte Sternchen!“, rief Felix. In der Erzählung seiner Mama hatte er gehört, dass das letzte Sternchen den Schlaf der Tiere beschütze. Wenn es verschwände, würde niemand mehr friedlich schlafen können.
Felix sprang von seinem Ast und rannte durch den Wald, den Stern im Blick. Die Luft roch nach frischer Erde und Blüten, und das Laub knirschte unter seinen Pfoten. Er fragte das Eichhörnchen, das gerade Nüsse sammelte, wo das Sternchen hingehe. Das Eichhörnchen zuckte mit den Ohren. „Das letzte Sternchen fliegt immer zum Schlafenden Berg, um den Schlaf zu schützen. Es kommt nicht zurück, solange niemand es begleitet.“
Felix dachte nach. Der Schlafende Berg lag weit im Norden, und es war schon spät. Doch er wusste, dass er nicht einfach wegsehen konnte. Er fragte das Fabelwesen, das im Schatten der Bäume lebte. Das Fabelwesen, ein kleiner, sanftmütiger Drache, lachte. „Du musst nicht allein gehen, Felix. Nimm meine Flügel und flieg mit mir.“
Also flogen sie durch die Nacht, über Wälder und Flüsse. Der Drache flüsterte Felix Geschichten von alten Tieren und Sternen zu. Felix hörte zu, und langsam fühlte sich sein Herz leichter an. Der Drache sprach von der Macht der Freundschaft, vom Mut, und von der Wichtigkeit, zu helfen, auch wenn es schwer ist.
Als sie endlich am Schlafenden Berg ankamen, war das letzte Sternchen schon fast verschwunden. Felix rannte los, sprang über Steine und rannte über das Gras. Er erreichte das Sternchen gerade noch rechtzeitig und legte seine Pfote darauf. Das Sternchen strahlte noch einmal hell, dann verblasste es sanft und verschwand.
Als Felix zurück zum Wald kam, war es still und friedlich. Die Sterne leuchteten, und ein sanfter Schlaf lag über dem Wald. Felix legte sich auf seinen Ast, atmete tief ein und schloss die Augen. Er wusste jetzt, dass das Letzte nicht immer das Wichtigste ist, sondern oft die Liebe und das Mut, die man zeigt.
Moral: Manchmal ist es nicht das Letzte, was zählt, sondern der Mut, es zu erreichen.
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